Bollinger Bands
Bollinger Bands sind drei Linien um einen gleitenden Durchschnitt, die die Volatilität messen und überkaufte bzw. überverkaufte Zonen markieren.
Was sind Bollinger Bands?
Bollinger Bands wurden von John Bollinger entwickelt und bestehen aus drei Linien:
- •Mittlere Linie: SMA20 (Standard)
- •Oberes Band: SMA20 + 2 Standardabweichungen
- •Unteres Band: SMA20 - 2 Standardabweichungen
Statistisch gesehen befinden sich ca. 95% aller Preise innerhalb der Bänder (bei 2 Standardabweichungen).
Bollinger Bands und Volatilität
- •Weite Bänder: Hohe Volatilität — Markt bewegt sich stark
- •Enge Bänder (Squeeze): Niedrige Volatilität — oft Vorbote einer explosiven Bewegung
Trading-Signale
Berührung der Bänder:
- •Preis berührt oberes Band → potenziell überkauft, Rückfall möglich
- •Preis berührt unteres Band → potenziell überverkauft, Erholung möglich
Achtung: In starken Trends kann der Preis an einem Band entlangwandern.
Bollinger Band Squeeze:
Wenn die Bänder sehr eng werden (Squeeze), deutet das auf eine bevorstehende Volatilitätsexplosion hin. Die Richtung ist aber noch unbekannt.
Praktisches Beispiel
BTC fällt auf das untere Bollinger Band bei $47.000, der RSI ist gleichzeitig unter 30. Das ist eine klassische Doppelbestätigung für ein mögliches Kaufsignal nach der Überverkauft-Theorie.
Kombination mit anderen Indikatoren
Bollinger Bands funktionieren am besten in Kombination mit anderen Indikatoren. Allein verwendet, produzieren sie viele Fehlsignale in trendfolgenden Märkten.
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Kostenlos startenVerwandte Begriffe
SMA (Simple Moving Average)
Der SMA ist der einfache Durchschnitt der Schlusskurse über N Perioden — der grundlegendste gleitende Durchschnitt.
RSI (Relative Strength Index)
Der RSI misst die Stärke einer Preisbewegung auf einer Skala von 0 bis 100 und zeigt überkaufte oder überverkaufte Marktbedingungen an.
Volatilität
Volatilität misst die Intensität von Preisschwankungen eines Vermögenswerts — hohe Volatilität bedeutet starke, unvorhersehbare Kursbewegungen.
ATR (Average True Range)
Der ATR misst die durchschnittliche Handelsspanne eines Vermögenswerts über N Perioden und ist das wichtigste Werkzeug zur Stop-Loss-Kalibrierung.