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Limit-Order

Eine Limit-Order wird nur ausgeführt, wenn der Marktpreis einen vorher festgelegten Kurs erreicht oder unterschreitet bzw. überschreitet.

Was ist eine Limit-Order?

Eine Limit-Order ist ein Kauf- oder Verkaufsauftrag, der nur dann ausgeführt wird, wenn der Marktpreis ein von dir festgelegtes Niveau erreicht. Du bestimmst den Preis — die Börse führt aus, wenn die Zeit reif ist.

Wie funktioniert eine Limit-Order?

  • Limit-Buy-Order: Kauf nur, wenn der Preis auf deinen Limit-Preis oder tiefer fällt.
  • Limit-Sell-Order: Verkauf nur, wenn der Preis auf deinen Limit-Preis oder höher steigt.

Beispiel: SOL steht bei $140. Du erwartest einen Rücksetzer und setzt eine Limit-Buy-Order bei $130. Wenn SOL auf $130 fällt, wird deine Order ausgeführt. Fällt SOL nicht, bleibt die Order offen.

Vorteile gegenüber Market-Orders

  • Preiskontrolle: Du weißt genau, zu welchem Preis du kaufst oder verkaufst.
  • Kein Slippage: Die Order wird nicht schlechter ausgeführt als dein Limit.
  • Maker-Rabatt: Limit-Orders gehen ins Orderbuch und erhalten oft günstigere Gebühren (Maker-Fee).

Nachteile

  • Keine Garantie der Ausführung: Wenn der Preis dein Limit nicht erreicht, bleibt die Order unausgeführt.
  • Verpasste Chancen: Ein schneller Preisausbruch kann an dir vorbeigehen, weil deine Order nicht getriggert wird.

Wichtig für Strategie-Trader

Viele systematische Trading-Strategien — darunter Mean-Reversion-Ansätze — arbeiten mit Limit-Orders, um an bestimmten Kurs-Niveaus (z.B. Moving-Average-Unterstützungen) zu kaufen statt marktscharf einzusteigen.

PPhilip·Aktualisiert am 19. Mai 2026

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