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🛡️Risk Management

Stop-Loss

Ein Stop-Loss ist eine vorher festgelegte Order, die eine Position automatisch schließt, wenn der Verlust ein bestimmtes Niveau erreicht.

Was ist ein Stop-Loss?

Ein Stop-Loss ist die wichtigste Risikomanagement-Maßnahme im Trading. Es handelt sich um eine Stop-Order, die eine Position automatisch schließt, sobald der Preis ein vorher definiertes Verlust-Niveau erreicht. Der Stop-Loss begrenzt den maximalen Verlust einer einzelnen Position.

Warum ist ein Stop-Loss unerlässlich?

Ohne Stop-Loss kannst du theoretisch alles verlieren. Kryptomärkte können in Minuten um 30–50% einbrechen (Flash Crashes). Ein Stop-Loss schützt dein Kapital auch dann, wenn du nicht am Bildschirm bist.

Wie setzt du einen Stop-Loss?

Häufige Methoden:

  • Fixer Abstand: z.B. 3% unter dem Einstieg
  • ATR-basiert: z.B. 2×ATR unter dem Einstieg
  • Chartbasiert: Knapp unter dem nächsten Support-Level
  • Prozent des Kontos: Der Stop-Loss entspricht maximal 2% des Gesamtkapitals (2%-Regel)

Beispiel: Du kaufst BTC bei $50.000. Nächster Support: $47.500. Du setzt den Stop-Loss bei $47.200 (etwas unter dem Support). Wenn BTC auf $47.200 fällt, wird deine Position automatisch geschlossen. Verlust: $2.800 pro BTC.

Stop-Loss vs. Take-Profit

Stop-Loss und Take-Profit bilden zusammen das Risk/Reward-Profil eines Trades. Ein Stop-Loss bei $47.200 (Risiko: $2.800) und Take-Profit bei $55.800 (Gewinn: $5.800) ergibt einen Risk/Reward von 1:2.

Häufige Fehler

  • Stop-Loss zu eng setzen → wird durch normales Markt-Rauschen ausgelöst
  • Stop-Loss nachziehen wenn Verlust steigt → emotionaler Fehler, der Verluste vergrößert
  • Gar keinen Stop-Loss setzen → gefährlichster Fehler
PPhilip·Aktualisiert am 19. Mai 2026

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