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Taker

Ein Taker nimmt Liquidität aus dem Orderbuch, indem er eine Order platziert, die sofort gegen eine bestehende Order ausgeführt wird.

Was ist ein Taker?

Ein Taker (dt. Liquiditätsnehmer) ist ein Marktteilnehmer, der durch das Platzieren einer Order — meist einer Market-Order — Liquidität aus dem bestehenden Orderbuch entnimmt. Die Order wird sofort gegen eine bereits vorhandene Maker-Order ausgeführt.

Typisches Taker-Verhalten

  • Kauf per Market-Order (trifft auf Ask-Orders im Buch)
  • Verkauf per Market-Order (trifft auf Bid-Orders im Buch)
  • Limit-Order, die sofort ausführbar ist (d.h. Limit-Preis liegt über Best-Ask beim Kauf)

Gebühren

Taker zahlen an den meisten Börsen höhere Gebühren als Maker. Typische Beispiele:

  • Binance Spot: 0,10% Taker, 0,10% Maker (ohne Rabatt)
  • Mit hohem Volumen oder BNB-Zahlung: deutlich reduziert
  • Auf Futures-Märkten: z.B. 0,04% Maker, 0,06% Taker

Bei einem Trade von $5.000 und 0,06% Taker-Fee zahlst du $3 Gebühr.

Wann ist Taker sinnvoll?

  • Bei dringendem Einstieg oder Ausstieg
  • Wenn du keinen Slippage-Risiko durch unerfüllte Limit-Orders eingehen willst
  • Bei Stop-Loss-Auslösung (Sicherheit geht vor Gebühr)

Taker im Kontext von Signalen

Signal-basierte Trader müssen entscheiden: Limit-Order auf das Signal-Level setzen (günstiger, Maker) oder Market-Order platzieren wenn der Preis das Level berührt (teurer, Taker). Bei mittelfristigen Setups lohnt sich oft die Geduld der Limit-Order.

PPhilip·Aktualisiert am 19. Mai 2026

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